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Klauenpfleger Harald Schöllhorn

Harald Schöllhorn

Warum Klauenpfleger?

Immer wieder bekomme ich die Frage, wie ich als Stadtkind zur Klauenpflege kam.
Bereits als Kind fuhr ich in den Sommerferien mit meinen Eltern soweit ich mich erinnern kann jedes Jahr auf einen Bauernhof nach Österreich. Schon damals faszinierten mich die großen Tiere die man Kühe nennt. Ich glaube schon damals habe ich mich mit dem Virus Kuh infiziert, ausgebrochen ist der Kuhvirus dann aber erst 2004 als ich 36 Jahre alt war. Warum das so lange gedauert hat? Alles hat seine Zeit und Ich nehme einfach mal an dass der rechte Zeitpunkt erst 2004 gekommen war.

Was passierte denn 2004?
2004 habe ich durch meine Mutter die damals bei der Rinderbesamungsgenossenschaft Memmingen arbeitete erfahren, dass ein Klauenpfleger bei der RBG gesucht wird. Ich bekam ein breites grinsen ins Gesicht, war das doch eine Arbeit mit Kühen von der ich bisher gar nicht wusste, dass es sowas überhaupt gibt. Ich schaute mir die Arbeit in der Praxis an, um schnell festzustellen, dass das meine Arbeit für`s Leben ist. Kurz darauf belegte ich verschiedenen Kurse zum Thema Landwirtschaft und natürlich speziell zur Klauenpflege (siehe Qualifikation).

Die meisten Landwirte können es nicht verstehen das man eine so schwere, schmutzige und teilweise auch sehr zeitaufwendige Arbeit gerne macht, obwohl man nicht aus der Landwirtschaft kommt.
Ich jedoch liebe meine Arbeit über alles und bin immer bemüht Ihren Tieren die bestmögliche Klauenpflege zu geben.

Qualifikation

Hier sehen sie einen Teil meiner Aus & Fortbildungen. Bitte haben Sie Verständnis dass ich an dieser Stelle, nur die für mich wichtigsten Weiterbildungsmaßnahmen nennen kann, speziell das Aufführen aller Tagesseminare würde hier den Rahmen sprengen.

Philosophie

Desiderata von Max Ehrmann

Gehe gelassen inmitten von Lärm und Hast und denke an den Frieden der Stille.

So weit als möglich, ohne dich aufzugeben,
sei auf gutem Fuß mit jedermann.
Sprich deine Wahrheit ruhig und klar aus,
und höre Andere an,
auch wenn sie langweilig und unwissend sind,
denn auch sie haben an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die Lauten und Streitsüchtigen.
Sie verwirren den Geist.

Vergleichst du dich mit anderen,
kannst du hochmütig oder verbittert werden,
denn immer wird es Menschen geben,
die bedeutender oder schwächer sind als du.
Erfreue dich am Erreichten und an deinen Plänen.
Bemühe dich um deinen eigenen Werdegang,
wie bescheiden er auch sein mag;
er ist ein fester Besitz im Wandel der Zeit.

Sei vorsichtig bei deinen Geschäften,
denn die Welt ist voller Betrügerei.
Aber lass deswegen das Gute nicht aus den Augen,
denn Tugend ist auch vorhanden:
Viele streben nach Idealen,
und Helden gibt es überall im Leben.

Sei du selbst.
Täusche vor allem keine falschen Gefühle vor.
Sei auch nicht zynisch, wenn es um Liebe geht,
denn trotz aller Öde und Enttäuschung verdorrt sie nicht,
sondern wächst weiter wie Gras.

Höre freundlich auf den Ratschlag des Alters,
und verzichte mit Anmut auf die Dinge der Jugend.
Stärke die Kräfte deines Geistes,
um dich bei plötzlichem Unglück dadurch zu schützen.
Quäle dich nicht mit Wahnbildern.
Viele Ängste kommen aus Erschöpfung und Einsamkeit.
Bei aller angemessenen Disziplin,
sei freundlich zu dir selbst.
Genau wie die Bäume und Sterne,
so bist auch du ein Kind des Universums.
Du hast ein Recht auf deine Existenz.

Und ob du es verstehst oder nicht,
entfaltet sich die Welt so wie sie soll.
Bleibe also in Frieden mit Gott,
was immer er für dich bedeutet,
und was immer deine Sehnsüchte und Mühen
in der lärmenden Verworrenheit des Lebens seien –
bewahre den Frieden in deiner Seele.
Bei allen Täuschungen, Plackereien und zerronnenen Träumen
ist es dennoch eine schöne Welt.

Sei frohgemut. Strebe danach glücklich zu sein.